2013 Das Zauberspinnrad

 Da die Prinzessin sich sehr um ihren Vater sorgt sucht sie nach dem Grund seiner Traurigkeit und erfährt, dass er dereinst mit ansehen musste, wie sein Bruder Bragi in der entscheidenden Schlacht um den Frieden im Reich ums Leben kam. Seither zermartert er sich mit Selbstvorwürfen und versinkt mehr und mehr in tiefer Traurigkeit.

Kann man sein Schicksal ändern?

Seine Tochter will dies nicht länger hin nehmen und ist überglücklich, als die beiden Gaukler Roymund und Siegfrieda ihr von "Dem Schicksal" erzählen. Das Schicksal, eine dem Gold nicht abgeneigte Frau, spinnt das Schicksal der Menschen und erklärt sich hin und wieder bereit, den Menschen, die sie finden und bereit sind den entsprechenden Sold zu zahlen, ein neues Schicksal zu spinnen oder deren Vergangenheit zu ändern.

Wer hat schon mehr Gold als der König? Und so zieht die Prinzessin mit dem Gauklerpärchen durch die Lande, bereit, dem Schicksal entgegen zu treten.

Der Troll

Der Weg dorthin ist mühsam und beschwerlich, denn nicht nur der mangelnde Orientierungssinn von Roymund und Siegfrieda sorgt für einige Verwirrung, sondern sie werden auch durch einen Troll an der Fortsetzung ihres Abenteuers gehindert. Zum Glück fällt ihnen rechtzeitig ein, dass ein Troll durch Musik und Tanz abgelenkt werden kann! Nach einem Tanz mit allen aufzufindenden Kindern des Publikums, ist der Weg endlich frei. Zurück bleibt nur ein sehr enttäuschter Troll.

 

 

 

Eine alte Vettel spinnt das Schicksal

Endlich gelangen die drei Abenteurer an ihr Ziel und sie stehen dem Schicksal gegenüber. Aber was sie finden ist nicht die erwartete weise, alte Frau, sondern ein äußerst zerstreutes Weib, welches es nicht immer so genau mit der Spinnerei nimmt. Zum Glück stimmen wenigstens die Gerüchte über ihre Goldgier und so bringen die drei die alte Vettel dazu, das Schicksal des Königs und seines Bruders neu zu spinnen.

Das Schicksal wendet sich zum Guten

Zurück im Schloss erlebt der König in einem, wie er meint Traum, eine Rückblende, und erneut muss er zusehen, wie der Krieg auf dem Schlachtfeld tobt. Er sieht, wie er selbst sich der Feinde erwehrt und seinem Bruder nicht zu Hilfe kommen kann. Kurzerhand greift der alte König im Traum in das Kampfgeschehen ein, und kann der jungen Version seines Bruders das Leben retten. Er selbst haucht seines auf dem Schlachtfeld aus und die beiden jungen Königsbrüder verlassen siegreich das Schlachtfeld.

Als der König aus diesem wirren und verstörenden Traum mit schmerzendem Kopf erwacht, sieht er seinen geliebten Bruder Bragi, wie vom Schicksal versprochen, wieder.

Voller Freude umarmen sich die beiden Brüder und endlich strahlt der König wieder und sein Herz quillt über vor Glück. Nun wird das Sonnwendfest gefeiert, aber richtig!

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